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Die Heuler von Norfolk in der Grafschaft an Englands Ostküste

Englands Küsten stecken voller Überraschungen und selbst in den Wintermonaten erwarten Urlauber großartige Tiererlebnisse an den Stränden der Nordseeküste.

 

Die englische Küstenregion in der kleinen Grafschaft Norfolk, nordöstlich von London gelegen, ist von ursprünglicher Schönheit und der Winter ist hier die beste Jahreszeit, um in den Buchten und an den Stränden Robben mit ihren Jungen zu beobachten.

 

War die Population der Kegelrobben im letzten Jahrhundert auf dramatische 500 Tiere gesunken, leben heute schätzungsweise wieder 120.000 dieser freilebenden Raubtiere rund um die Küsten Großbritanniens – etwa die Hälfte der Gesamtpopulation weltweit.

 

Zwischen November und Anfang Februar kommen alljährlich tausende Kegelrobben zur Brutpflege an Norfolks Küste. Die langen Sandstrände und seichten Sandbänke sind ein idealer Ort für Robbenmütter, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und aufzuziehen. Nach einer Tragezeit von gut elf Monaten treffen die Robben an der Küste ein und bringen bereits einen Tag später ihre „pups“ (Jungen) zur Welt.

Besonders Horsey Gap und Blakeney Point, der zum Blakeney National Nature Reserve gehört und sich seit 1912 in den Händen des National Trust befindet, sind die bevorzugten Brutplätze der Meeressäuger. Im Jahr 2001 wurden in Blakeney Point nur 25 Heuler geboren, 2017 waren es bereits über 2.700 Robbenbabys.

 

Die Robbenbabys haben anfangs weißes Fell. Nach etwa drei Wochen Stillzeit werden sie von der Mutter verlassen – werden zu „Heulern“ – und erhalten nach weiteren Wochen ihr „erwachsenes“ Fell, das wasserdicht ist. Hungrig geworden, lernen sie schwimmen und selbst Futter im Meer zu suchen. In den letzten zwei Wochen wurden bereits die ersten „pups“ geboren, bisher haben die Ranger von Blakeney Point rund 300 Heuler gezählt.

 

Am Blakeney Point kann man auch das gesamte Jahr hindurch Kegelrobben an den Stränden beobachten und zwischen Juni und August können an den Sandbänken von Hunstanton die etwas kleineren Seehunde mit ihrem Nachwuchs gesichtet werden. Auch gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die ganzjährig Bootstouren zu den Sandbänken und Stränden anbieten, um die Robben und Seehunde mit ihren Jungen beobachten zu können.

 

Die Küste der Grafschaft Norfolk ist einer der sechs Küstenabschnitte, die mit dem Projekt „England’s Coast“ – einer Initiative der National Coastal Tourism Academy (NCTA) und dem nationalen Fremdenverkehrsamt VisitEngland – den Tourismus an Englands Küsten fördern.

 


 

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